Projekte
Bewerbungstraining
Dieses Bewerbungstraining ist ein kostenloses Serviceangebot der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Steiermark für Klassen der 8. (AHS: 10.) bis 13. Schulstufe und der Berufsschulen.
- Bewerbung – Werbung in eigener Sache
- Wirtschaftsplanspiele
- Planspiel „Wirtschaft“
- Berufsorientierungsworkshop „Was tut sich am Arbeitsmarkt?“
- „Ökologisch – Ökonomisches Planspiel“
- "Globalisierung"
- Kontakt & Terminvergabe für alle Planspiele
- Rufseminar
- Rufseminar 2
Das Unterrichtsprinzip „Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt“ sieht u. a. vor, dass die SchülerInnen in unterschiedlichem Umfang auf Themen wie Berufswahlvorbereitung und Stellensuche vorbereitet werden. Die SchülerInnen sollen ihre persönlichen Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen kennen lernen und werden so bei ihrer Berufswahl unterstützt.
Es ist unsere grundlegende Zielsetzung, Sie bei Ihrer Aufgabe zu unterstützen, die Jugendlichen auf die Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten. Da die überwiegende Mehrheit der SchülerInnen später einmal als ArbeitnehmerInnen erwerbstätig sein wird, ist es uns als Interessenvertretung ein besonderes Anliegen, dass diese Situation im Unterricht auch entsprechend berücksichtigt werden kann.
Eine Frage bleibt aber oft unbeantwortet: Wie bewerbe ich mich richtig um den Job, den ich mir wünsche?
Um diesen Schritt zu erleichtern, bieten wir im Schuljahr 2010/2011 unter dem Übertitel
Bewerbung- Werbung in eigener Sache
Bewerbungstrainings für SchülerInnen der 8. (AHS: 10.) bis 13. Schulstufe in allen steirischen Bezirken an.
Es ist das ein Workshop in der Dauer von 5 Unterrichtsstunden (8 – 12.30 Uhr, oder 8.30 – 13 Uhr, oder 9 – 13.30 Uhr) für max. 20 SchülerInnen.
Bewerbung – Werbung in eigener Sache
Inhalte:
Berufswünsche und Vorstellungen der SchülerInnen, Bewerbungsschreiben und Lebenslauf (Wiederholung), Fähigkeiten (was sind Fähigkeiten und über welche verfüge ich?), Grundlagen des Bewerbungsgesprächs (Ablauf, mögliche Fragen usw.).
Methoden:
Einzel- und Gruppenarbeit, Rollenspiel (falls gewünscht mit Videoaufzeichnung) – abhängig von der Zahl der SchülerInnen.
Außer in Graz können diese Workshops auch in:
- Bruck an der Mur
- Deutschlandsberg
- Feldbach
- Fürstenfeld
- Hartberg
- Judenburg
- Knittelfeld
- Leibnitz
- Leoben
- Liezen
- Mürzzuschlag
- Murau
- Voitsberg
- Weiz
durchgeführt werden.
Kontakt & Terminvergabe:
Dr. Johann Köhldorfer, 05/7799-2361
e-mail: johann.koehldorfer@akstmk.at
Und so einfach geht das:
Bei Interesse nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um einen der angeführten Termine zu vereinbaren. An diesem Tag kommt dann eines unserer TrainerInnenteams in Ihren Bezirk und führt mit Ihnen und Ihrer Klasse das Bewerbungstraining durch – kostenfrei für Sie und Ihre Schule.
Sollten Sie beabsichtigen, mit Ihren SchülerInnen ein solches Bewerbungstraining durchzuführen, wird empfohlen, ab dem 26. September 2011 möglichst frühzeitig Kontakt mit uns aufzunehmen, da die angeführten Termine im Schuljahr 2011/2012 nach der Reihenfolge der anfragenden Schulen/Klassen vergeben werden!
ACHTUNG:
Ab März 2012 könnte es – vorausgesetzt die Fertigstellung des Neubaues des geplanten „Bewerbungstrainingscenters“ erfolgt fristgerecht – gelingen, auch an Montagen und Freitagen wieder Bewerbungstrainings durchzuführen. Daher finden Sie ab März 2012 diese Wochentage – in Klammern – angeführt. Vorbehaltlich der Baufertigstellung, und falls Sie Interesse an einem dieser Termine haben, nehmen Sie bitte nach den Weihnachtsferien Kontakt mit uns auf. Diese, in Klammern stehenden, Termine werden ausschließlich nach den Weihnachtsferien vergeben!
Oktober 2011
Dienstag, 11. Oktober 2011
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Dienstag, 18. Oktober, 2011
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Dienstag, 25. Oktober 2011
Donnerstag, 27. Oktober 2011
November 2011:
Donnerstag, 3. November 2011
Dienstag, 8. November 2011
Mittwoch, 9. November 2011
Donnerstag, 10. November 2011
Dienstag, 15. November 2011
Mittwoch, 16. November 2011
Donnerstag, 17. November 2011
Dienstag, 22. November 2011
Mittwoch, 23. November 2011
Donnerstag, 24. November 2011
Dienstag, 29. November 2011
Mittwoch, 30. November 2011
Dezember 2011:
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Dienstag, 6. Dezember 2011
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Dienstag, 13. Dezember 2011
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Jänner 2012:
Dienstag, 10. Jänner 2012
Mittwoch, 11. Jänner 2012
Donnerstag, 12. Jänner 2012
Dienstag, 17. Jänner 2012
Mittwoch, 18. Jänner 2012
Donnerstag, 19. Jänner 2012
Dienstag, 24. Jänner, 2012
Mittwoch, 25. Jänner 2012
Donnerstag, 26. Jänner 2012
Dienstag, 31. Jänner 2012
Mittwoch, 26. Jänner 2011
Donnerstag, 27. Jänner 2011
Februar 2012:
Mittwoch, 1. Februar 2012
Donnerstag, 2. Februar 2012
Dienstag, 7. Februar 2012
Mittwoch, 8. Februar 2012
Donnerstag, 9. Februar 2012
Dienstag, 14. Februar, 2012
Mittwoch, 15. Februar 2012
Donnerstag, 16. Februar 2012
Dienstag, 28. Februar 2012
Mittwoch, 29. Februar 2012
März 2012:
Donnerstag, 1. März 2012
(Freitag, 2. März 2012)
(Montag, 5. März 2012)
Dienstag, 6. März 2012
Mittwoch, 7. März 2012
Donnerstag, 8. März 2012
(Freitag, 9. März 2012)
(Montag, 12. März 2012)
Dienstag, 13. März 2012
Mittwoch, 14. März 2012
Donnerstag, 15. März 2012
(Freitag, 16. März 2012)
Dienstag, 20. März 2012
Mittwoch, 21. März 2012
Donnerstag, 22. März 2012
(Freitag, 23. März 2012)
(Montag, 26. März 2012)
Dienstag, 27. März 2012
Mittwoch, 28. März 2012
Donnerstag, 29. März 2012
(Freitag, 30. März 2012)
April 2012:
Donnerstag, 12. April 2012
(Freitag, 13. April 2012)
(Montag, 16. April 2012)
Dienstag, 17. April 2012
Mittwoch, 18. April 2012
Donnerstag, 19. April 2012
(Freitag, 20. April 2012)
(Montag, 23. April 2012)
Dienstag, 24. April 2012
Mittwoch, 25. April 2012
Donnerstag, 26. April 2012
(Freitag, 27. April 2012)
(Montag, 30. April 2012)
Mai 2012:
Mittwoch, 2. Mai 2012
Donnerstag, 3. Mai 2012
(Freitag, 4. Mai 2012)
(Montag, 7. Mai 2012)
Dienstag, 8. Mai 2012
Mittwoch, 9. Mai 2012
Donnerstag, 10. Mai 2012
(Freitag, 11. Mai 2012)
(Montag, 14. Mai 2012)
Dienstag, 15. Mai 2012
Mittwoch, 16. Mai 2012
(Montag, 21. Mai 2012)
Dienstag, 22. Mai 2012
Mittwoch, 23. Mai 2012
Donnerstag, 24. Mai 2012
Mittwoch, 30. Mai 2012
Donnerstag, 31. Mai 2012
Juni 2012:
(Freitag, 1. Juni 2012)
(Montag, 4. Juni 2012)
Dienstag, 5. Juni 2012
Mittwoch, 6. Juni 2012
(Montag, 11. Juni 2012)
Dienstag, 12. Juni 2012
Mittwoch, 13. Juni 2012
Donnerstag, 14. Juni 2012
(Freitag, 15. Juni 2012)
Wirtschaftsplanspiele
Geschulte WirtschaftstrainerInnen betreuen die Planspiele, in denen sich Phasen der Wissensvermittlung und Phasen der Wissensumsetzung – also Phasen des Spielens – ablösen. Der/die LehrerIn muss keine Vorarbeit für das Planspiel leisten, alle werden bei ihrem Wissensstand am Beginn des Planspiels „abgeholt“.
Was sind Planspiele?
Planspiele haben eine lange Tradition in der politisch – ökonomischen Bildung. Zuerst eingesetzt für Lern- und Entscheidungsprozesse in Wirtschaft und Politik, wurde ihr Potential auch für Schulen erkannt. Im modernen Schulunterricht sind Planspiele, die in die Gruppe der didaktischen Spiele einzuordnen sind, ein fixer Bestandteil eines methodenreichen Unterrichtsstils.
Was will die AK mit Planspielen erreichen?
Die AK sieht es als eine ihrer Aufgaben an, Heranwachsende beim Einstieg in die Arbeits- und Berufswelt optimal zu unterstützen. Planspiele eignen sich besonders, jungen Menschen Einblicke in eine komplexe Wirtschaftswelt zu bieten. Sie erlauben das Simulieren wirtschaftlicher Vorgänge, wobei den SchülerInnen Raum für eigenes Experimentieren und Erfahrungen sammeln bleibt.
Was bewirken Planspiele?
Die Planspiele der AK vermitteln nicht nur kognitive Kompetenzen, also Fachwissen, sondern stärken auch instrumentelle Fähigkeiten. Besondere Beachtung kommt sozialen und affektiven Lernzielen zu, die im herkömmlichen Unterricht nicht abgedeckt werden. Das Anwenden von Rollenspielen, Grafiken, Tabellen, Diskussionsrunden, Lohnverhandlungen, Reflexionsphasen etc. verstärkt bei den SchülerInnen ein aktiv-produktives Lernen, das den Transfer des Gelernten auf reales Wirtschaftsgeschehen erlaubt.
Folgende Planspiele werden angeboten und können, von AK TrainerInnen moderiert, gespielt werden:
Planspiel „Wirtschaft“
Ziel dieser Simulation ist es, SchülerInnen wirtschaftliche Abläufe „hautnah“ erleben zu lassen. Die SchülerInnen übernehmen die Rollen von UnternehmerInnen und ArbeitnehmerInnen bzw. des Staates. Dabei werden volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Lernziele im Spiel miteinander verknüpft, die von den SchülerInnen zuvor mit den ReferentInnen erarbeitet wurden. Ein großer Vorteil ist, dass die SchülerInnen eben Gelerntes sofort im Spiel ausprobieren und anwenden können. Soziale und kommunikative Fähigkeiten werden im Spiel bei Lohnverhandlungen und Reflexionen geübt. Je nach Vorwissen der SchülerInnen findet ein individueller Einstieg in die Erklärung der fachlichen Hintergründe statt.
geeignete Schulstufe:
ab der 8. Schulstufe geeignet
geeignete Schultypen:
für alle Schultypen geeignet
Zeitdauer:
5 Stunden (mit 2 Pausen)
Ablaufbeschreibung:
Zuerst stellen die TrainerInnen die didaktischen Grundüberlegungen für das Planspiel Wirtschaft vor.
Die SchülerInnen werden in gleich große Gruppen aufgeteilt, die jeweils ein Unternehmen sind und in denen AN-VertreterInnen bestimmt werden. Zugleich übernimmt eine Gruppe die Rolle der Regierung, des Staates. Im Laufe des Spieles werden folgende Punkte genauer behandelt, wobei immer wieder Bezüge zum Spiel mit den Jugendlichen hergestellt werden:
- Bilanz: Wie sieht eine Bilanz in ihren Grundzügen aus? Wie wird sie erstellt? Was sagt sie aus?
- Lohnquote: Was ist das? Welche Folgen hat eine hohe/niedrige LQ?
- Sozialpartnerschaft: Wer sind die Sozialpartner? Was bringen mir diese?
- Kollektivvertragsverhandlungen: Was ist ein Kollektivertrag? Wer verhandelt diesen? Was wird geregelt?
- Armutsschere: Was ist das? Wie sieht sie in Österreich und wie weltweit aus?
- Wirtschaftspolitik des Staates: Hängt von den Aktionen der Regierung im Spiel ab.
Betont werden auch für den Unterricht relevante Bereiche:
Beim „Planspiel Wirtschaft“ können volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Lernziele im Spiel ideal miteinander verknüpft werden, die von den SchülerInnen zuvor mit den ReferentInnen erarbeitet wurden. Es ist möglich, sofort von einer BWL-Sichtweise in den Unternehmen zu VWL-Aspekten zu wechseln – und dies auf anschauliche Weise durch das Brettspiel. Soziale und kommunikative Fähigkeiten werden im Spiel bei Lohnverhandlungen und Reflexionen geübt und je nach Vorwissen der SchülerInnen findet ein individueller Einstieg in die Erklärung der fachlichen Hintergründe statt.
Berufsorientierungsworkshop „Was tut sich am Arbeitsmarkt?“
Dieser Workshop eignet sich besonders für Exkursionen in Rahmen der Berufsorientierung. Die SchülerInnen bekommen im ersten Teil des Workshops Gelegenheit, ihre eigenen Berufswünsche zu besprechen. Darauf aufbauend werden elementare Bestandteile des Arbeitsmarktes und der Zugänge zu Informationen über Arbeitsplätze erarbeitet.
Im folgenden Rollenspiel werden die SchülerInnen als ArbeitnehmerInnen, PersonalchefInnen bzw. MitarbeiterInnen des Arbeitsmarktservices aktiv. Dabei erarbeiten die SchülerInnen durch das Rollenspiel selbst Faktoren, die am Arbeitsmarkt entscheidend sind (Ausbildung, Zusatzqualifikationen, Stellenangebot, Alter, Wirtschaftslage etc.).
geeignete Schulstufe:
ab der 8. Schulstufe geeignet
geeignete Schultypen:
für alle Schultypen geeignet
Zeitdauer:
5 Stunden
Zu Beginn stellen die TrainerInnen den Workshop allgemein vor, seine Entstehungsgeschichte und Workshop-Ziele werden umrissen. Die Verankerung der Inhalte des Workshops im Berufsorientierungs-Lehrplan der Schulen wird festgemacht. Allgemeine Fragen der LehrerInnen werden beantwortet.
Anfangs wird in einem Sesselkreis erfragt, welche Berufswünsche und Interessen die SchülerInnen im Einzelnen haben. Dann erarbeiten TrainerInnen und SchülerInnen gemeinsam Möglichkeiten, wo man Informationen über einen möglichen Arbeitsplatz findet (z.B. AMS, Internet, Zeitung, Schaufenster,…). Auch Grundlagen zur Sozialpartnerschaft und zum Sozialversicherungssystem in Österreich werden behandelt.
Abschließend wird gemeinsam das Rollenspiel besprochen, in dem die SchülerInnen in die Rollen von ArbeitgeberInnen bzw. Arbeitssuchenden bzw. des AMS schlüpfen. Sie erhalten Rollenkärtchen, die ihnen mitteilen, wer sie sind, was sie können und wie viel sie verdienen möchten.
Den Abschluss bildet eine Nachbesprechung des Workshops, in der die Faktoren, die am Arbeitsmarkt wesentlich sind, von den LehrerInnen genannt und mit ihnen besprochen werden.
„Ökologisch – Ökonomisches Planspiel“
Dieses Planspiel ist als Erweiterung von „Planspiel Wirtschaft“ konzipiert und ermöglicht eine Simulation wirtschaftlicher Zusammenhänge mit wachsenden Umweltproblemen. In der Rolle von wirtschaftlichen AkteurInnen erleben die SchülerInnen das Spannungsfeld Ökonomie – Ökologie in Unternehmen sowie in der Volkswirtschaft. Ziel ist die Entwicklung von Strategien, die sowohl die Einzelinteressen von Unternehmen nach Gewinnmaximierung als auch gesellschaftliche Interessen und Umweltschutz verbinden können. Die Thematik des Spieles regt sehr zu Reflexions- und Diskussionsrunden an und enthält ebenso relevante Fragen des Biologieunterrichtes.
geeignete Schulstufe:
ab der 8. Schulstufe geeignet
geeignete Schultypen:
für alle Schultypen geeignet
Zeitdauer:
5 Stunden (mit 2 Pausen)
Ablaufbeschreibung:
Dieses Planspiel ist eine Weiterführung des „Planspiel Wirtschaft“. Während es im „Planspiel Wirtschaft“ irrelevant war, woher die Energie zur Produktion kam und was mit dem anfallenden Müll geschieht, wird der Schlussspielstand weitergeführt und ein bisher vernachlässigter Aspekt in das Spiel eingebracht: Die Umwelt!
Jetzt wird diese Problematik in den Mittelpunkt gerückt. Diese Veränderung im Spiel lässt sich durchaus mit der realen Entwicklung des Umweltbewusstseins vergleichen, das sich erst bildete, als die Folgen der Industrialisierung und der Massenproduktion unübersehbar waren.
Es wird das Spiel bei einem vorgegebenen Spielstand begonnen, wobei den neuen TeilnehmerInnen die Grundregeln des Spiels erklärt werden. Mit den LehrerInnen werden die Energieformen und Arten des Wirtschaftens genau besprochen. Dabei wird dem Begriff „Nachhaltigkeit“ große Bedeutung zugemessen, der immer wieder spielerisch veranschaulicht wird.
Neben der Erarbeitung eines gemeinsamen Konzeptes für nachhaltiges Wirtschaften in der Brettspielvolkswirtschaft ist die Frage des Ressourcenverbrauches essentiell. Das Konzept des „ökologischen Fußabdrucks“ wird vorgestellt und im Spiel durch das Anfallen und notwendige Beseitigen von Müll erlebbar gemacht.
"Globalisierung"
Irgendwo in Österreich gibt es eine Stadt namens Kleindorf. Kleindorf ist zwar klein, wie der Name schon sagt, das stört seine BewohnerInnen aber ganz und gar nicht. Denn in Kleindorf gibt es einfach alles, was man im Leben braucht, um glücklich zu sein. Es gibt Frauen, Männer und Kinder; es gibt sauberes Wasser, einige Geschäfte, Spielplätze, einen Club und seit neuestem sogar ein Kino. Das Beste aber ist wohl, dass es in Kleindorf Arbeitsplätze für den Großteil seiner EinwohnerInnen gibt. Das heißt: Fast alle, die arbeiten möchten, können das auch tun. Doch nun herrscht Aufregung in Kleindorf. Die Presse hat herausgefunden, dass die ortsansässige Firma, die Chips AG, aus Kleindorf abwandern möchte!
Die SchülerInnen schlüpfen in eine der sechs Rollen der besonders Betroffenen und versuchen, drei zentrale Fragen
zu klären:
• Gibt es eine Möglichkeit, dass die Chips AG in Kleindorf bleiben kann?
• Was wird passieren, falls die Chips AG in Kleindorf bleibt?
• Was wird passieren, falls die Chips AG aus Kleindorf abwandert?
Wie meistens im Leben gibt es auch in diesem Fall verschiedene Interessengruppen mit eigenen wichtigen, und für die Gruppen selbst jeweils absolut logischen, Gründen, warum jemand etwas tun oder nicht tun sollte.
geeignete Schulstufe: ab der 10. Schulstufe geeignet
geeignete Schultypen: für AHS Oberstufe sowie BHS geeignet
Zeitdauer: 5 Stunden
Kontakt & Terminvergabe für alle Planspiele:
Dr. Johann Köhldorfer, 05/7799-2361
e-mail: johann.koehldorfer@akstmk.at
Kontakt & Terminvergabe für alle Planspiele:
Dr. Johann Köhldorfer, 05/7799-2361
e-mail: johann.koehldorfer@akstmk.at
Rufseminar
Arbeitsrecht in praxisorientierten Schwerpunkten für „BerufseinsteigerInnen“
Mag. Christian Neudeck
Abteilung Arbeitsrecht, AK Steiermark
Ziel:
SchulabsolventInnen bzw. BerufseinsteigerInnen sind mit zahlreichen Problemstellungen konfrontiert. Sie bekommen Dienstverträge sowie Dienstzettel mit teilweise unverständlichen rechtlichen Formulierungen ausgehändigt. Im Bewerbungsgespräch wird auf arbeitsrechtliche Begriffe wie Probezeit, kollektivvertragliches Mindestentgelt, Brutto/Nettogehalt, Betriebsvereinbarungen, Befristung, Rückzahlung von Ausbildungskosten usw. eingegangen. Jobsuchende erhalten Bewerbungsbögen mit verschiedenen Fragestellungen übermittelt.
Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung eines Überblicks über das österreichische Arbeitsrecht. Es ist inhaltlich speziell auf BerufseinsteigerInnen bzw. SchulabsolventInnen ausgerichtet.
Inhalt:
Anhand von praxisnahen Beispielen werden von Juristen der arbeitsrechtlichen Abteilung der AK nachstehende Bereiche besprochen, sowie mit den SchülerInnen erarbeitet:
- Rechtsgrundlagen im Arbeitsrecht
- Arbeitnehmergruppen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen
- Dienstzettelinhalt
- Abschluss des Arbeitsvertrages
- Nachteilige Klauseln in Arbeitsverträgen
- Arbeitspapiere
- Atypische Dienstverhältnisse (geringfügige Beschäftigung, Werkvertrag, freier Dienstvertrag)
- Rechtliche Aspekte beim Bewerbungsgespräch
Zielgruppe:
HS, PTS, BPS, BMHS und AHS
Termin und Ort:
nach Vereinbarung
Dauer:
5 Schulstunden
Kosten:
keine
Referent:
Mag. Christian Neudeck,
Abteilung Arbeitsrecht, AK Steiermark
Kontakt:
Dr. Johann Köhldorfer, 05/7799-2361
e-mail: johann.koehldorfer@akstmk.at
Terminvergabe:
Arbeitswelt & Schule, 05/7799-2355
e-mail: aws@akstmk.at
Finanzkompetenz für Jugendliche - Geld beherrscht die Welt! Beherrschen wir unser Geld?
Dr. Robert Neunteufel, Abteilung Bildung, Jugend und Betriebssport, AK Steiermark
Workshop mit 2 Halbtagen oder 1 Halbtag mit Vor- und Nachbereitung durch die Lehrkräfte an der Schule oder fächerübergreifender Projektunterricht über mehrere Wochen mit Abschlusspräsentation der Projektergebnisse.
Zielgruppe: HS, PTS, BPS, BMHS und AHS
Termin und Ort: nach Vereinbarung
Dauer: 5 Schulstunden
Kosten: keine
Referent: Dr. Robert Neunteufel
Abteilung Bildung, Jugend und Betriebssport, AK Steiermark
Kontakt: Dr. Johann Köhldorfer, 05/7799-2361
e-mail: johann.koehldorfer@akstmk.at
Terminvergabe: Arbeitswelt & Schule, 05/7799-2355
e-mail: aws@akstmk.at




