750.000 Euro vom Finanzamt

Die Steuererleichterungen für Familien waren häufiger Problempunkt bei den AK-Steuerspartagen. Bei 1.500 Beratungen wurden 750.000 Euro zurück geholt.

„Zu den AK-Steuerspartagen fanden heuer 1.500 Mitglieder, denen unsere Steuerexperten im Schnitt zu 500 Euro Rückzahlung vom Finanzamt verhelfen konnten“, freute sich AK-Präsident Walter Rotschädl über diese stolze Bilanz der Aktion. Insgesamt konnten 750.000 Euro zurück geholt werden. Der AK-Präsident ruft auch nach Abschluss der Steuerspartage alle Beschäftigten auf, die Arbeitnehmerveranlagung durchzuführen, selbst wenn aufgrund geringen Einkommens keine Steuerpflicht besteht: „Geringverdiener können durch die Negativsteuer bis zu 240 Euro vom Finanzamt bekommen!“

Steuererleichterungen für Familien

Die im Vorjahr eingeführten Steuerleichterungen für Familien – Kinderfreibetrag, Absetzbarkeit der Kinderbetreuung – führten bei den AK-Steuerspartagen in Graz und in den Bezirken häufig zu Anfragen. Bei geschickter Aufteilung der Kosten auf Frau und Mann konnten oft bis zu 300 Euro zusätzlich zurück geholt werden. Auch bei den Punkten Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag konnte viel Geld herein gebracht werden. Einem Ehepaar aus Graz brachten die Neuerungen und andere Posten rund um Kind und Familie zusammen 4.100 Euro ein.

Vielfach wurden im Vorjahr wegen der Krise Weiterbildungen begonnen, die heuer bei der steuerlichen Absetzbarkeit ihren Niederschlag fanden. Bei einer Feldbacherin, die in Wien ein Studium begonnen hatte, etwa mit einer Rückzahlung in der Höhe von 1.800 Euro.

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Mag. Ulrike Wiener aus Graz war das 1.000. Mitglied bei den AK-Steuerspartagen. AK-Präsident Walter Rotschädl gratulierte herzlich.
Mag. Ulrike Wiener aus Graz war das 1.000. Mitglied bei den AK-Steuerspartagen. AK-Präsident Walter Rotschädl gratulierte herzlich.

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