Angebote zahlen sich aus
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Schnäppchenjagd zahlt sich aus: Im Schnitt um 27,9 Prozent kaufen KonsumentInnen günstiger ein, wenn man sich nur von Aktionen oder Mengenangeboten leiten lässt.
„Die tägliche Prospektflut macht es nicht leicht, einen Preisvorteil zu erkennen“, unterzog AK-Expertin Mag. Susanne Bauer 45 Aktionsprodukte von sechs Lebensmittelketten (Spar, Billa, Lidl, Merkur, Penny und Zielpunkt) einem Angebotstest. Dabei wurden die mit einer Ausnahme (Lidl) an eine Mehrabnahme gekoppelten Angebotspreise mit den Verkaufspreisen der Mitbewerber verglichen. Neben abgepackten Lebensmitteln wurden auch Angebote von Hygiene- und Haushaltsartikeln erfasst.
Im Schnitt 27,9 Prozent Ersparnis
Fazit: Im Schnitt sind Angebotsprodukte um 27,9 Prozent günstiger, bei Billa kann man im Schnitt sogar 38 Prozent sparen. Noch klarer lässt sich der Angebotsvorteil im Vergleich zu den nicht reduzierten Preisen der Konkurrenzketten beziffern (Schnitt: 40,6 Prozent). Aber auch bei Angeboten lohnt mitunter ein Vergleich: Produkte, die gleichzeitig bei mehreren Ketten angeboten wurden, wiesen einen Preisunterschied von bis zu 25 Prozent auf. Die Mehrabnahmeverpflichtung bedeutet jedoch auch, dass KonsumentInnen im Schnitt um 48,5 Prozent mehr ausgeben.
Abseits von Angebotsaktionen können die Diskonter Penny und Lidl mit dem niedrigsten Preisniveau bei den erhobenen Produkten punkten, ergab der AK-Preistest. Verbesserungswürdig in den Prospekten ist die Grundpreisauszeichnung, für die man, so Bauer, „fast eine Lupe braucht, um den Preisvorteil klar zu erkennen“.
(Den ausführlichen Angebotstest finden Sie in der Infobox)
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