Betrugsmasche mit angeblicher Millionen-Erbschaft

Vor betrügerischen Mails über eine angebliche Millionen-Erbschaft in England warnt die steirische Arbeiterkammer. Die Masche ist uralt, daher sollte man nicht auf solche Schreiben reagieren, erklärt der AK-Konsumentenschutz.

Der Trick ist alt, die E-Mail bzw. das Fax ist neu. Eine Frau „Sandra Talbot“, die sich im Vorjahr „Sandra Tane“ nannte, bietet wieder einmal an, schnelles Geld zu machen, erklärt Mag. Bettina Schrittwieser.

Schmäh mit unbekanntem Verstorbenen

Die Betrügerin teilt den Adressaten mit, dass ein in England „Verstorbener“, der den gleichen Nachnamen habe wie die angeschriebenen Steirer, Geld im Wert von 7,5 Millionen Euro bei einer Bank eingezahlt hätte. Die Frau schlägt vor, dass 20% von dem Geld an Hilfsorganisationen verschenkt werden und 80% zwischen ihr und dem Empfänger des Schreibens verteilt werden sollen. „Ich möchte Ihnen vergewissern, dass dieser Auftrag völlig risikofrei ist“, heißt es in holprigem Deutsch.

Keinesfalls Geld überweisen!

Das Risiko für Konsumenten ist eindeutig, dass unbekannte Täter mit diesem Erbschaftsschmäh leichtgläubige Opfer abkassieren wollen, zumal ähnlich unmoralische Angebote in der Vergangenheit mit „Verstorbenen“ in Afrika, Belgien und Großbritannien gemacht wurden. „Auf keinen Fall sollten Sie persönliche Daten und Kontoinformationen bekannt geben oder Geld an Personen im Ausland überweisen, die Sie nicht kennen“, betont die AK-Expertin. Auch nicht, wenn der Verfasser – wie Frau Sandra Talbot – schreibt: „Ich versichere Ihnen, dass am Ende alles gut laufen wird.“

  • Drucken Weiterleiten | Mehr

Anfrage zum Artikel

*
*
*
*
*
*
*
*
*

Anfrage zum Artikel



Danke - Ihre Anfrage wurde weitergeleitet.
AK Steiermark
Hans-Resel-Gasse 8-14
8020 Graz
Tel: 05 7799 0
Fax: 05 7799 2387
E-Mail-Anfrage
Kontakt- & Beratungszeiten

Außenstellen
zur Bezirksstellenübersicht