Biber und Preissäger am Werk
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Wo der Heimwerker König ist, locken auch (kostenlose) Kundenkarten: Analog zu den von AK-ExpertInnen bereits untersuchten „Köderkarten“ anderer Branchen hängen Gutschriften der Baumärkte oft von Mindestumsätzen ab.
Gestaffelte Rabatte je nach Umsatzhöhe
Sieben Kundenkarten von 6 Unternehmen zeigen, dass verschieden große Späne beim Hobeln anfallen. „Mindestumsätze benötigt man bei bauMax-x, Obi und Hellweg“, fand MMag. Josef Kaufmann heraus, wobei bei den Mindestumsätzen oft Sonderaktionen und reduzierte Waren nicht berücksichtigt werden. Die Rabatte von 2 bis 10 Prozent sind je nach Unternehmen von unterschiedlichen Umsatzhöhen (im Höchstfall mehr als 3.5000 Euro jährlich) abhängig.
Kostspieliger Kauf auf Kredit
Ob Biber-Bonus, Preissäge- oder Plus Card – den Heimwerkern wird ein geldwerter Vorteil versprochen, den man sich genau anschauen sollte. Die Bauhaus-Karte richtet sich nur an Professionisten und nicht an Hobbybastler, während die „ProjektWelt“ von Hornbach eigentlich eine Kreditkarte ist, die gar nicht von Hornbach selbst, sondern der card complete service AG (vormals VISA-SERVICE Kreditkarten AG) ausgestellt wird. Auf Rechnung einkaufen kann man bei Bauhaus, Hellweg, Hornbach und Lagerhaus Graz-Land: Bei Nichtbezahlen der Rechnungen oder „Kauf auf Kredit“ fallen in der Regel Mahnspesen und andere Kosten an, warnt der AK-Experte (Details in der Infobox).
Aus Verbrauchersicht seien jedenfalls Kundenkarten zu bevorzugen, bei denen Direktrabatte gewährt werden und die nur wenige personenbezogene Daten voraussetzen. Andernfalls müssen Heimwerker damit rechnen, für die Firmen zu „durchsichtigen Einkäufern“ zu werden.
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