Burnout verstehen - Burnout vermeiden

Burnout ist für eine steigende Zahl von ArbeitnehmerInnen zu einer realen Gefahr geworden, sie fühlen sich dem stetig zunehmenden Druck am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen.

Vielleicht haben auch Sie die Erfahrung gemacht, dass Sie Ihre Arbeit in der vorgesehenen Zeit nicht mehr schaffen können? Liegt das an Aufgabenfülle oder vielleicht auch daran, dass Sie nur schwer Schlaf finden können und oft schon am morgen wie gerädert sind? Sprechen Sie nun darüber oder haben Sie Angst vor den Reaktionen der Umwelt? Haben Sie sich vielleicht auch wie eine Schnecke in ihr Haus zurückgezogen? Haben Sie Angst aufzufallen und nehmen deshalb Ihre Arbeit über das Wochenende mit nach Hause, damit Sie die Rückstände bewältigen können?

Oder leiden sie auch oft an Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Verdauungsstörungen? Ist Ihre Anfälligkeit für Infekte sprunghaft gestiegen und brauchen Sie oft Wochen für die Bewältigung? Gehen sie auch krank zur Arbeit, weil sonst Ihre KollegInnen gar nicht mehr zu Rande kommen? Geben Sie sich die Schuld an dieser Entwicklung?

Burnout betrifft mittlerweile alle Berufsgruppen, alle Altersgruppen, Männer und Frauen. Um Burnout begegnen zu können, ist es notwendig die Ursachen und den Nährboden zu verstehen. Es geht unter anderem um Fragen der Überbelastung, um ein Ungleichgewicht zwischen Kontrolle und Verantwortung, um Wertschätzung, um Fairness und Gerechtigkeit und um die Frage ob die eigenen und die Unternehmenswerte im Einklang stehen.

Von der Burnout – Beratung der Arbeiterkammer Steiermark, die seit Februar 2008 besteht, wurden bisher

> 2.800 Beratungsleistungen
> 230 Veranstaltungen mit über 8.000 TeilnehmerInnen

durchgeführt.

In der Beratung gilt es einen Weg zu finden, der den Anforderungen der Betroffenen und den Erfordernissen ihres Burnouterlebens gerecht wird und damit auch ihre Arbeitsprozesse analysiert und ExpertInnen unterschiedlicher Professionen einbezieht.


Aus dieser Erfahrung legt die Arbeiterkammer Steiermark Ihren

Burnout-Ratgeber NEU

vor und will zu einer Auseinandersetzung mit diesem „brennenden“ Thema anregen. Die Betroffenen und Gefährdeten möchten wir ermutigen, Ihr Problem in Angriff zu nehmen und sich unterstützen zu lassen.


Hinweis:

Der vorgelegte Ratgeber kann notwendige professionelle Hilfe im medizinischen und/oder psychotherapeutischen Bereich nicht ersetzen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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