Da ist der Wurm drin!
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In Maroni ist der Wurm drin, ergab ein Produkttest der Arbeiterkammer zu Esskastanien aus dem Supermarkt und Spezialgeschäften. Zwischen 4,6 und 55 Prozent der Ware waren durch Schädlinge oder Schimmel verdorben.
Proben 4,6 bis 55% verdorben
Die Arbeiterkammer hatte jeweils zwei Kilogramm Maroni bei sieben Grazer Supermärkten und drei Spezialgeschäften eingekauft. Ein Kilo wurde auf Pestizide untersucht, ein Kilo auf die Qualität. Rückstände von Pflanzenschutzmittel wurden nicht gefunden, weiß Mag. Susanne Bauer, Leiterin der AK-Marktforschung.
Doch die Genusstauglichkeit ist wie die sprichwörtliche heiße Maroni, die es für die Konsumenten aus dem Feuer zu holen gilt: Im Extremfall (Fa. Der Sauer, Waltendorfer Hauptstraße) waren mehr als die Hälfte der Esskastanien durch Schädlinge oder Schimmel verdorben. Den geringsten Befall hatte die Probe vom Penny Markt in der Annenstraße, wo 4,6 Prozent der Maroni ungenießbar waren. (Details in der Infobox)
Eingetrocknet, große Preisunterschiede
Untersucht wurde auch, wie groß der Anteil eingetrockneter Ware ist. Diese Maroni sind zwar nicht verdorben, aber qualitativ gemindert. Hier reicht die Bandbreite von 1,45 (Interspar, Wiener Straße) bis 82,9 Prozent (Fa. Obst und Gemüse Piber, Hauptplatz). Der Preis pro Kilogramm variiert zwischen 3,49 Euro (Zielpunkt, Wiener Straße) und 18 Euro (Fa. Obst und Gemüse Piber, Hauptplatz).
Marktforscherin Bauer rät KonsumentInnen, zu reklamieren und kostenfreien Ersatz zu verlangen wenn nach dem Kauf verdorbene Produkte festgestellt werden. An den Handel appelliert die Expertin, größere Sorgfalt beim Einkauf der Rohware walten zu lassen.
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