Familienbeihilfe

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Familienbeihilfe:

zum Seitenanfang Wer hat Anspruch auf Familienbeihilfe?

  • Österreichische StaatsbürgerInnen

  • EU/EWR-StaatsbürgerInnen & Schweizer StaatsbürgerInnen

  • Drittstaatsangehörige, die sich auf Grund eines auf Dauer ausgerichteten Aufenthaltstitels in Österreich aufhalten

  • Anerkannte Flüchtlinge nach dem Asylgesetz

    Sie haben Anspruch auf Familienbeihilfe für Ihr/e Kind/er, wenn Sie Ihren Lebensmittelpunkt in Österreich haben und mit dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt leben. Die Familienbeihilfe wird beim Wohnsitzfinanzamt beantragt. Der Anspruch besteht für alle Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
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Wer hat ab 18 noch Anspruch auf Beihilfe?

Für Kinder, die bereits 18 sind, besteht nur dann Anspruch auf die Familienbeihilfe, wenn sie für einen Beruf (Lehre, Schule, Studium, Fachhochschule etc.) aus- oder fortgebildet werden.

In den Zeit zwischen Matura und Präsenz-, Zivil- oder Ausbildungsdienst gibt es Familienbeihilfe, wenn nach Ende des Dienstes so rasch wie möglich die Berufsausbildung fortsetzt wird.

In der Zeit zwischen Ende des Präsenz-, Zivil- oder Ausbildungsdienstes und Beginn einer Ausbildung gibt es ebenfalls Familienbeihilfe.

zum Seitenanfang Wie lange bekommt man Familienbeihilfe?

  • Seit 1. Juli 2011 ist die maximale Bezugsdauer für die Familienbeihilfe mit dem vollendeten 24. Lebensjahr begrenzt.

  • Wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen, kann die Familienbeihilfe bis 25 bezogen werden.

  • Für die Zeit zwischen dem Abschluss der Schulausbildung und dem frühestmöglichen Beginn einer weiteren Berufsausbildung besteht Anspruch auf Familienbeihilfe, sofern das Kind noch nicht 24 ist.

  • Bei volljährigen Kindern, die ein Studium absolvieren, besteht der Anspruch, wenn die vorgesehene Studienzeit eingehalten und ein positiver Studienerfolg vorliegt. Dieser muss dem Finanzamt nachgewiesen werden.
zum Seitenanfang Wann gibt es Familienbeihilfe bis zum 25. Geburtstag?

  • bei Vorliegen einer Berufsausbildung, wenn Präsenz-, Zivil- oder Ausbildungsdienst geleistet wurde

  • wenn eine Studierende ein Kind geboren hat oder sie am 24. Geburtstag schwanger war

  • wenn ein Studium von mindestens 10 Semestern Dauer betrieben wird, sofern das Studium in dem Kalenderjahr begonnen wurde, in dem das Kind das 19 wurde (bei Einhaltung der Mindeststudienzeit bis zum erstmöglichen Studienabschluss)

  • wenn eine freiwillige Hilfstätigkeit bei einem gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrt mit Einsatzstelle im Inland absolviert wurde
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Wann gibt es keine Altersgrenze?

Für dauernd erwerbsunfähige Kinder gilt keine Altershöchstgrenze, wenn die voraussichtlich dauernde Erwerbsunfähigkeit vor dem 21. Geburtstag, oder während einer Berufsausbildung vor dem 25. Geburtstag (bis inklusive Juni 2011: 27. Geburtstag) eingetreten ist.

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Wie hoch ist die Familienbeihilfe?

(monatlich)

 für jedes Kindab dem Monat, in dem das Kind das 3 geworden istab dem Monat, in dem das Kind 10 geworden istab dem Monat, in dem das Kind das 19 geworden
1. Kind 105.4 112.7 130.9 152.7
2. Kind 118.2 125.5 143.7 165.5
3. Kind 140.4 147.7 165.9 187.7
ab dem 4. Kind 155.4 162.7 180.9 202.7

Steuerpflichtigen wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe zweimonatlich der Kinderabsetzbetrag ausbezahlt, der pro Kind monatlich € 58,40 beträgt.

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Wann gibt es erhöhte Familienbeihilfe?

Für erheblich behinderte Kinder erhöht sich die Familienbeihilfe monatlich um € 138,30. Die Beihilfe für ein erheblich behindertes Kind beantragen Sie mit einem ärztlichen Zeugnis. Das Ausmaß der Behinderung bzw. die dauernde Unfähigkeit sich selbst den Unterhalt zu verschaffen, muss durch eine Bescheinigung des Bundessozialamtes aufgrund einer ärztlichen Untersuchung nachgewiesen werden.

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Wie oft wird die Familienbeihilfe ausbezahlt?

Die Familienbeihilfe wird sechsmal jährlich in zweimonatlichen Raten ausbezahlt.

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Wie stelle ich den Antrag?

Die Familienbeihilfe beantragen Sie bei Ihrem zuständigen Wohnsitzfinanzamt. Die Familienbeihilfe wird vorrangig an den haushaltsführenden Elternteil (Mutter) ausbezahlt. Die Mutter kann jedoch zu Gunsten des anderen Elternteiles schriftlich verzichten.

Für die Antragstellung brauchen Sie:

  • die Geburtsurkunde des Kindes
  • den Meldezettel des Kindes
  • den Meldezettel der Antragstellerin/des Antragstellers

    Zusätzlich zur Familienbeihilfe bekommen Sie den Kinderabsetzbetrag von monatlich € 58,40, der zusammen mit der Familienbeihilfe ausbezahlt wird.
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Wie viel dürfen volljährige Kinder dazuverdienen?

Volljährige Kinder dürfen ein eigenes, zu versteuerndes Einkommen von max. 10.000 Euro (bis inkl. 2010: 9.000 Euro) pro Kalenderjahr erzielen, um den Anspruch auf Familienbeihilfe nicht zu verlieren.

Bei diesem Betrag handelt es sich um die Bemessungsgrundlage der Lohn- bzw. Einkommenssteuer, ohne 13. und 14. Monatsgehalt.

Lehrlingsentschädigungen, Waisenpensionen und Waisenversorgungsgenüsse erhöhen das zu versteuernde Einkommen nicht.

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