Fitness-Studio kassierte vor Pleite ab

Vor der drohenden Pleite hat ein Grazer Fitness-Studio noch schnell bei Kunden Mitgliedsbeiträge abkassiert. Der Geschäftsführer sitzt mittlerweile in U-Haft. Geschädigte KonsumentInnen können ihre Ansprüche bei der Staatsanwaltschaft Graz anmelden.

Zu einem Zeitpunkt, als die Geschäftsbilanz des EMNEXT-Fitness-Studios in der Grazer Triester Straße schon eine kräftige Dopingspritze benötigte, sind zahlreiche Mitglieder zur Vertragsverlängerung aufgefordert worden und etliche haben nichtsahnend eine Jahresgebühr überwiesen. Bald darauf, im Sommer des Vorjahres, war endgültig Schluss mit Muskeltraining und Aerobic.

Meldung an Staatsanwaltschaft Graz

Zahlreiche geschädigte Kunden wandten sich an den AK-Konsumentenschutz. Wie Mag. Bettina Schrittwieser in Erfahrung bringen konnte, wurde über den Geschäftsführer des Studios die Untersuchungshaft verhängt. „Geschädigte Kunden haben die Möglichkeit, sich als Privatbeteiligte an einem etwaigen Verfahren zu beteiligen, wodurch keinerlei Kosten entstehen.“

Der Antrag kann formlos, aber schriftlich und eigenhändig unterschrieben an die Staatsanwaltschaft Graz, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 41 - 45, 8010 Graz, unter Angabe des vollständigen Namens, der Adresse und ev. einer Telefonnummer sowie der GZ: 29 St 132/09 p, des geleisteten Betrages und der Begründung, für welche Monate aufgrund der Sperre trotz Bezahlung keine Leistung konsumiert werden konnte, geschickt werden.

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Vor der Pleite des Studios wurden noch schnell Jahresbeiträge abkassiert.
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