Teurer Kaffeegenuss in kleinen Dosen
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Ob Kapsel, Pad oder Disc – der praktische, auf Knopfdruck gebrühte Kaffee hat seinen Preis: Bis zu 74 Euro pro Kilo kostet das in kleinsten Dosen verpackte Pulver. Gegenüber 2009 wurde der Kaffee um bis zu 25 Euro/Kilo teurer, ergab ein AK-Preistest.
Hochgerechneter Kilopreis bis zu 74 Euro
Es ist ein praktischer Kaffeegenuss ohne Hantieren mit Filter und Pulver: Einzelportionsmaschinen haben spätestens seit Georg Clooney ihren Einzug in heimische Küchen und Büros gehalten. Doch der schnelle Muntermacher hat seinen Preis, wie ein AK-Preistest ergab. „Die Tasse Kaffee kostet bis zu 41 Cent“, rechnet MMag. Josef Kaufmann von der AK-Marktforschung vor. Was auf den ersten Blick wie Groschenzählerei erscheint, ergibt hochgerechnet auf den Kilopreis bis zu 74 Euro. Eine Kilopackung normaler Kaffee ist im Schnitt um neun Euro zu haben.
Neue Anbieter, Preiserhöhung bis zu 25 Prozent
Gegenüber der Erhebung vor zwei Jahren hat sich viel am Markt getan. Zahlreiche Anbieter sind neu dazu gekommen: Etwa der Discounter Hofer, der mit einem Tassenpreis von 20 Cent und einem Kilopreis von rund 35 Euro im preislichen Mittelfeld liegt. Im Vergleich der Sorten, die bereits vor zwei Jahren verfügbar waren, fällt auf, dass neben vereinzelten Preissenkungen manche Anbieter die Preisschraube kräftig angezogen haben. (Details in der Infobox)
Bei Sorten, die bei mehreren Händlern angeboten werden, kann man durch einen Vergleich Kosten sparen. Die Unterschiede sind allerdings nicht sehr groß. So bleibt preisbewussten KonsumentInnen nur der Griff zum Kaffeefilter oder zur Espressomaschine. Eine Tasse Filterkaffee (6g pro Portion) ist zum Beispiel zum Preis von zwei bis acht Cent aufgebrüht – und der Abfall kann zudem bedenkenlos in den Biomüllkübel geleert werden.
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