Zehn Wintersporthelme zum Einheitspreis

Nach tragischen Pistenunfällen boomt das Geschäft mit Schihelmen: Bei zehn (von 35 erhobenen) Helmen herrscht nahezu Preisgleichheit, in Einzelfällen stießen die AK-Marktforscher aber auf Differenzen bis 71,6 Prozent.

Bis zu 71,6 % Preisdifferenz

In fünf Grazer und weiteren 17 steirischen Sportgeschäften wurden die Preise von 35 Wintersporthelmen erhoben, sechs davon werden als Kinderhelme angeboten. Das größte Preisgefälle wies der „Carrera Kid“ auf, für den man zwischen 69,90 und 119,99 Euro hinblättern kann. Bei Helmen für Jugendliche/Erwachsene zahlt man beim „Uvex X-Ride“ bis zu 50 Prozent mehr (79,90 bis 119,99 Euro). Auffallend: Zehn Helme sind nur zum Einheitspreis zu haben.

Auf Passform und Sitz achten

Der wichtigste Punkt beim Helmkauf ist die optimale Passform und der Sitz, erklären die AK-ExpertInnen, weshalb der Handel nicht zwischen Helmen für Jugendliche und Erwachsene unterscheidet. Auch die passende Schibrille soll optimalen Schutz bieten. Die Sportgeschäfte empfehlen nach einem schweren Sturz oder nach rund fünf Jahren Gebrauch einen Helmaustausch.

Helmpflicht für Kinder kommt

Als erstes österreichisches Bundesland hat Niederösterreich bereits eine Helmpflicht für Kinder eingeführt, in der Testphase bis 2012 werden Verstöße noch nicht bestraft. Oberösterreich und Steiermark wollen Schifahrern und Snowboardern bis zum vollendeten 15. Lebensjahr ebenfalls einen Helm aufsetzen. In Italien verhängen Pisten-Polizisten Geldstrafen, wenn Kinder bis 14 Jahren keinen Kopfschutz tragen.

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