Masterplan für Umwelttechnik

Damit die Steiermark ihren Vorsprung in Sachen Umwelttechnik nicht verspielt, fordert AK-Präsident Walter Rotschädl einen Masterplan, der ein stabiles Förderumfeld für die regionale Wirtschaft gewährleistet.

„Die Steiermark hat ein beachtliches wirtschaftliches Potenzial in der Umwelttechnologie, das gerade in Krisenzeiten genutzt werden sollte“, erklärt Rotschädl. Es sei Aufgabe der öffentlichen Hand, Pilotprojekte zu fördern, nachhaltige Infrastrukturprojekte zu bevorzugen und im Sinne eines regionalen Netzwerks mit gutem Beispiel für die eigene Bevölkerung voranzugehen.

Solarkühlanlage für Amtsgebäude

Im Auftrag der AK-Wirtschaftsabteilung hat der Volkswirt Mario Matzer Stärke- und Problemfelder der steirischen Umwelttechnologie untersucht und als Lösungsansätze ein Bündel von Maßnahmen vorgeschlagen (siehe Infobox). „So könnten beispielsweise eine Biogasanlage an das Erdgasnetz gekoppelt oder eine große Solarkühlanlage für ein Amtsgebäude installiert werden“, regt Matzer an. Weiters sei eine geförderte Austauschaktion von Billigöfen gegen einen Fernwärmeanschluss oder neue Heizungsanlagen auf dem Stand der Technik sinnvoll.

„Um international wettbewerbsfähig zu bleiben und Exportchancen zu steigern, sollte die Steiermark ihre Stärken im Umweltbereich pflegen und damit auch einem konjunkturellen Abschwung gegensteuern“, rät AK-Präsident Rotschädl.

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