Nachhaltige Fonds: Banken und Energie dominieren
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„Nachhaltig investieren“ ist in Mode. Die AK hat zehn „Nachhaltige Fonds“ analysiert und ist zu einem eher ernüchternden Ergebnis gekommen: Die meisten dieser Fonds werden – wie andere Fonds auch – von Aktien der Finanz- und der Energiebranche dominiert.
Alternativbranchen sind Seltenheit
„Wer erwartet, dass nachhaltige Fonds in Unternehmen alternativer Energiegewinnung oder des Recyclings investieren, wird eher enttäuscht sein“, fasst AK-Experte MMag. Josef Kaufmann seine Analyse zusammen: „Solche Investments sind da und dort in Spurenelementen vorhanden, die klare Mehrheit stellen allerdings Banken, Versicherungen und der Energiesektor, darunter auch Öl- und Gaskonzerne.“
Gewisse Standards garantiert
Für verantwortungsbewusste KonsumentInnen können nachhaltige Fonds dennoch von Interesse sein, betont Kaufmann: „Die Anbieter solcher Fonds verpflichten sich, nur in Werte zu investieren, die die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards garantieren, aber auch Kriterien wie Demokratie, Menschenrechte und Entwicklung berücksichtigen.“
Für den Konsumenten kann sich die Entscheidung allerdings schwierig gestalten. Immerhin bezeichnen sich 172 in Österreich angebotene Fonds als „nachhaltig“. Zehn davon hat Kaufmann in seiner Analyse näher betrachtet (Download in der Infobox).
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