FSG: Neue arbeitsmarktpolitische Ansätze für ältere Arbeitslose
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Resolution
Die Arbeitslosigkeit älterer Personen ist in der Steiermark nach wie vor ein Problem. So ist im Jahr
2005 die Arbeitslosigkeit von über 50-jährigen insgesamt um überdurchschnittliche 7,7% gestiegen.
Diese Zielgruppe ist durch eigene Voraussetzungen (Arbeitsplatzverlust knapp vor dem Pensionsantritt
oder kaum freie Arbeitsplätze) und Bedürfnisse gekennzeichnet. In vielen Fällen genügt
bereits ein verhältnismäßig kurzer Beschäftigungszeitraum, um weitere sozialrechtliche Ansprüche,
im Idealfall einen Pensionsanspruch zu erwerben. Alleine die derzeitige Arbeitsmarktsituation
lässt dies nicht zu.
In verschiedenen Bundesländern kommen daher bereits mit durchwegs positiver Erfahrung spezielle
arbeitsmarktpolitische Instrumente zum Einsatz. Dazu gehört vor allem eine über gemeinnützige
Trägereinrichtungen organisierte Arbeitskräfteüberlassung ausschließlich für ältere Arbeitslose
mit dem Ziel, Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern. Überlassung der älteren Arbeitskräfte in
Beschäftigerbetriebe wird im Rahmen dieser Initiativen von geschultem Betreuungspersonal begleitet,
arbeitsmarktpolitische Finanzmittel stehen im Rahmen von Fördermodellen zur Verfügung.
Im Idealfall kann sogar ein Übertritt in Regelbeschäftigung erreicht werden.
Die Vollversammlung der steirischen Arbeiterkammer fordert die arbeitsmarktpolitischen Akteure
im Land Steiermark auf, ehestbaldig derartige neue, speziell auf die Gruppe der älteren
Arbeitslosen ausgerichtete Instrumente zu entwickeln und einzusetzen.
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