Kürzungen im Sozialbereich sind unvernünftig
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Den Sozialstaat in Krisenzeiten zu beschneiden, ist ökonomisch unvernünftig, zeigt eine im Auftrag der AK erstellte Wirkungsanalyse von Sozialtransfers.
Sozialtransfers fördern Zusammenhalt
Streichen der 13. Familienbeihilfe bzw. Senkung des Bezugsalters oder Streichen der Pflegestufe 1 beim Pflegegeld: Das sind einige der zuletzt gehörten Ansätze, wie der Sozialbereich im Budget heruntergeschraubt werden soll. „Ein leistungsgerechter Sozialstaat fördert nicht nur Gerechtigkeit, sondern auch den sozialen Zusammenhalt“, spricht sich AK-Präsident Walter Rotschädl gegen unreflektierte Kürzungen in der Sozialpolitik aus.
Armut reduzieren
„Undurchdachte Einsparungen im Sozialwesen“ treffen nicht nur die ärmsten Mitglieder einer Gesellschaft hart, sondern hätten teils verheerende Folgen für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Einkommensverteilung und soziale Stabilität, bilanziert Mario Matzer in seiner volkswirtschaftlichen Wirkungsanalyse von Sozialtransfers. So reduzieren Sozialtransfers die Armutsgefährdung, die ohne diese Leistungen doppelt so hoch wäre.
„Je ungleicher die Einkommensverteilung desto größer die sozialen Probleme“, verweist der Experte am Beispiel USA – in denen zwei Prozent des BIP für die Inhaftierung der Bevölkerung aufgewendet werden - darauf, dass in solchen Staaten wesentlich weniger Geld für Sozialpolitik ausgegeben wird.
(Die AK-Studie "Volkswirtschaftliche Wirkungsanalyse von
Sozialpolitik und Sozialtransfers" finden Sie in der Infobox)
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