Grazer Umweltzone ist keine Lösung

Ein Maßnahmenpaket gegen den Feinstaub anstatt isolierter Maßnahmen fordert AK-Präsident Walter Rotschädl im Zusammenhang mit der neu aufgeflammten Diskussion um eine „Umweltzone“ in Graz: „Bestimmte Autotypen aus Graz auszusperren, ist zwar plakativ, wird aber das Feinstaubproblem nicht lösen“.

Welche Autotypen?

Die regelmäßig wiederkehrende Ankündigung einer Umweltzone führe lediglich zur Verunsicherung sowohl der PendlerInnen als auch der Grazer Wohnbevölkerung: „Dies umso mehr, da nicht bekannt ist, welche Autotypen wirklich betroffen wären.“

Fernwärme und günstige Job-Tickets

Gefragt sei vielmehr ein Maßnahmenpaket, das vor allem beim Hausbrand und beim öffentlichen Verkehr ansetze: „Die Umstellung auf Fernwärme muss durch Förderungen auch für Einzelobjekte forciert angegangen werden“, verweist Rotschädl darauf, dass der Verkehr nicht der einzige Feinstaubproduzent ist. Die Verkehrsproblematik lasse sich nur durch attraktivere „Öffis“ lösen, ist der AK-Präsident überzeugt: „Die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs etwa durch Taktverdichtung und günstige Job-Tickets wäre eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten und bringt wesentlich mehr als eine Umweltzone.“

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Graz im Problemstau: Autotypen auszusperren löst nicht das Feinstaubproblem.
Graz im Problemstau: Autotypen auszusperren löst nicht das Feinstaubproblem.

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